Schule Aderklaaer Straße: Soll Sportplatz und/oder Grünanlage einem – erforderlichen – Schulzubau weichen…?

Schule Aderklaaer Straße: Soll Sportplatz und/oder Grünanlage einem – erforderlichen – Schulzubau weichen…?
WIFF fordert: Bewegungsraum der Schüler muss bewahrt werden!
Eine echte „Hiobsbotschaft“ kommt aus der Schule Aderklaaer Straße. Weil ein Zubau für mehrere Klassenzimmer wegen der steigenden Schülerzahlen dringend notwendig ist, soll Informationen aus der Schule zufolge ein Teil des Sportplatzes bzw. der Grünanlage verbaut werden. Vor wenigen Tagen waren die Mitarbeiter eines Ingenieurbüros vor Ort, um die Sport- und Erholungsflächen zu vermessen.

Die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald sind – ebenso wie viele Lehrer und Eltern sowie die Schüler selbst – strikt gegen ein solches Vorhaben. „Nur wenige Schulen können ihren Schülerinnen und Schülern ähnliche Flächen bieten, um sich auszutoben bzw. Aggressionen abzubauen. Wenn die Politik auf der einen Seite die Wichtigkeit von vermehrter Bewegung unserer Jugend propagiert, von der täglichen Turnstunde spricht und etwa der Verteidigungsminister das Ansteigen übergewichtiger und untauglicher Stellungspflichtiger beklagt, kann es nur ein eindeutiges NEIN zu Verbauungsplänen in der Aderklaaer Schule geben!“, so die beiden Bezirkspolitiker und bieten auch gleich eine zielführende Lösungsmöglichkeit an. „Das unverbaute Nachbargrundstück im Ausmaß von rund 4.000 Quadratmeter ist in Privatbesitz. Da ein Zubau für mehrere Klassenzimmer unbedingt erforderlich ist, sollten mit dem Grundeigentümer dringend Gespräche wegen eines Verkaufs zumindest einer Teilfläche im erforderlichen Ausmaß geführt werden“.
Aderklaaer Schule KopieSchon in der Juni-Sitzung der Bezirksvertretung hatte BR Hans Jörg Schimanek auf die drohende Verbauung zumindest eines Teiles des Sport- und Grünareals der Schule hingewiesen. „Dem Herrn Bezirksvorsteher ist dazu jedoch lediglich eingefallen, man solle sich nicht in Gerüchten ergehen. Für Papai wäre es allerdings weitaus besser, würde er diesen ‚Gerüchten‘ nachgehen, statt in der Sache nur abzuwinken“, sagt Schimanek.

WIFF – Wir für Floridsdorf will jedenfalls im „Ernstfall“ bei Schülern, Eltern und Lehrern eine massive Kampagne gegen eine Verbauung der vorhandenen Bewegungs- und Erholungsflächen starten.

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