Schwarzlackenau: „Frischer Beton statt Grün“…

So wie in vielen Siedlungsgebieten des Bezirks sind auch in der Schwarzlackenau rege Bauträger ohne Unterlass auf der Suche nach geeigneten Grundstücken unterwegs, um dann auf oft sehr kleinen Grundstücken (400 bis 500 m2) große Mehrfamilien-Objekte zu errichten. Eine Praktik, die leider nach wie vor durch geltende Flächenwidmungen und die Wiener Bauordnung gestützt wird.

Derzeit werden etwa auf zwei kleinen Grundstücken in der Weissenwolfgasse 110 und 117 geplante derartige Wohnbauten beworben bzw. Wohnungen zum Verkauf angeboten. „Sehr zum Leidwesen vieler bodenständiger Siedlungsbewohner, die gegen jedes weitere Zubetonieren von Grünflächen Sturm laufen und im Falle von ‚mehr Beton statt bestehendem Grün‘ neben einer Verringerung der Lebensqualität auch einen allgemeinen Wertverlust bei ihren eigenen Grundstücken und Häusern befürchten“, berichtet WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek nach vielen Gesprächen mit Siedlungsbewohnern vor Ort.
 
Um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, wurde über Initiative von WIFF vom Bezirks-Bauausschuss nunmehr eine Mehrparteien-Resolution erarbeitet, die in der Juni-Sitzung des Bezirksparlaments zur Beschlussfassung eingebracht werden soll. „Wir hoffen, dass diese Resolution nicht nur mehrheitlich, sondern einstimmig über die Bühne geht, um die Verantwortlichen in der Stadtregierung zu raschem Handeln anzuregen“, so Schimanek abschließend.