„…sehr geehrte intergeschlechtliche Menschen!“ – Offizielle Anrede in Briefen und Mails der Stadt Wien löst nur noch Kopfschütteln aus.

Seit etwa zwei Monaten gilt für den offiziellen Brief- und Mailverkehr der Stadt Wien eine neue Anredeform. Wird ein amtliches Schreiben mit einer allgemeinen Anrede wie etwa „Sehr gehrte Damen und Herren“ oder „Sehr geehrte Bezirksrät*innen“ begonnen, sind die Mitarbeiter in den Rathausstuben und Bezirksvorstehungen dazu angehalten, der Anrede auch den Text „sehr geehrte intergeschlechtliche Menschen!“ hinzuzufügen.

„Wer sich diese Vorgangsweise hat einfallen lassen ist sich offenbar nicht bewusst, dass mit einer solchen Praktik der angesprochenen Minderheit nicht genutzt, sondern vielmehr stark geschadet wird. Jene Politiker, die sich diese Unsinnigkeit haben einfallen lassen und auch noch beschlossen haben, sollten sich umgehend hinterfragen, ob sie tatsächlich auf dem richtigen Platz sitzen“, übt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek heftige Kritik an der neuen amtlichen Anredeform.
 
„Ein klares ‚STOPP!‘ jeder Art von Diskriminierung von Minderheiten – aber das darf doch nicht in totalen Schwachsinn wie der im gegenständlichen Fall demonstrativ dokumentierten ‚Gleichberechtigung‘ in Brief- und Mail-Anreden ausarten. Zudem habe man mit dem derzeit praktizierten Genderwahn von Amts wegen ohnehin schon genug Schaden an der deutschen Sprache angerichtet. Hier sollte sich unsere Bundesregierung ein Beispiel an Frankreich nehmen: Dort ist das Gendern seit kurzer Zeit sogar per Gesetz wieder abgeschafft worden“, so Schimanek abschließend.