Shell-Sportanlage in Floridsdorf: WIFF-Protest gegen geplante Umwidmung in Bauland.

Seit der Ölmulti Shell seine herrliche Floridsdorfer Sport- und Erholungsanlage Ecke Leopoldauer Straße / Katsushikastraße / Steinheilgasse an die Wohnbaugesellschaft „Österreichisches Siedlungs Werk“ (ÖSW) verkauft hat, herrscht nicht nur in der dortigen Umgebung Alarmstimmung.

„ÖSW hat unumwunden zugegeben, auf dem Areal Wohnungen bauen zu wollen. Allerdings bedarf es zuvor einer Umwidmung des Grün-Areals in Bauland. Dagegen wird sich WIFF, hoffentlich mit Unterstützung der Floridsdorfer Bevölkerung, vehement zur Wehr setzen!“, stellt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek erneut klar und appelliert an das Wiener Rathaus: „Wir fordern die rot&grüne Stadtregierung auf, einer Umwidmung keinesfalls zuzustimmen. Zugleich verlangen wir namens aller umweltbewussten Floridsdorferinnen und Floridsdorfer von Bürgermeister Ludwig&Co., in diesem Problemfall vor allen geplanten Aktivitäten absolute Transparenz zu garantieren!“.
 
Man könne von einer „grünen Stadt“ nicht nur medial schwadronieren, auf der einen Seite Bim-Wartehäuschen bepflanzen oder Bäume in mobilen Trögen als wandelnde „Sauerstoffquellen“ präsentieren, im Handumdrehen aber der Versiegelung großflächiger Grüngebiete mit herrlichem Baumbestand das Wort reden. „Gleiches gilt natürlich auch für die von der im Immobilienbereich tätigen Klubleitung des Fußballvereins FAC betriebene und von einigen mit dem Klub sehr eng sympathisierenden SPÖ-Politgranden, wie etwa Bezirksvorsteher Papai, bereits öffentlich gut geheißene Verbauung der Sportanlage in Jedlesee“, so Schimanek abschließend. – Fotos: Google-map, zVg.