Sicherheit auf dem Franz-Jonas-Platz: WIFF als Vorreiter – Endlich werden auch andere Bezirksfraktionen aktiv

Sicherheit auf dem Franz-Jonas-Platz: WIFF als Vorreiter – Endlich werden auch andere Bezirksfraktionen aktiv.

Bereits 2013 und 2014 hat WIFF – Wir für Floridsdorf im Bezirksparlament Anträge zur Erhöhung der allgemeinen Sicherheit auf dem Franz Jonas-Platz eingebracht. WIFF trat damals für die Installierung einer zumindest mobilen Polizeistation nächst dem Bahnhof Floridsdorf ein und forderte auch ein absolutes Verbot für den Konsum alhoholischer Getränke in der Öffentlichkeit (ausgenommen Würstelstände und Schanigärten von Gastlokalen). Beide Forderungen wurden damals im Bezirksparlament mehrheitlich abgelehnt. Die damals einzige positive Reaktion: Der Bezirksvorsteher gründete eine Arbeitsgruppe zum Thema „Franz Jonas-Platz“, die sich bisher allerdings als „Zahnlos“ erwies.

Nach der FPÖ folgt nun auch die Bezirks-ÖVP den WIFF-Forderungen: Sie fordert wünscht sich eine Videoüberwachung für den Franz Jonas-Platz. Dem können die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek allerdings nur wenig abgewinnen. „Mit einem Alkoholverbot würde die bereits ausufernde Sandlerszene, verbunden mit regelmäßigen Gewalttaten, binnen kürzester Zeit zum Verschwinden gebracht. Ein mobiles Wachzimmer würde maßgeblich der Prävention dienen, die Beamten könnten u. a. nicht nur die Einhaltung eines ‚Alk‘-Verbotes kontrollieren, sondern würden allein durch verstärkte Anwesenheit auch die wieder laut fast täglich an uns herangetragenen Bürgerbeschwerden stark ansteigende Drogenkriminalität speziell beim Bahnhofsausgang nächst der U6 in den Griff bekommen“, sind die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald überzeugt. Eine Videoüberwachung des gesamten Bahnhofsbereiches sei bestenfalls als Ergänzung zu den oben genannten Maßnahmen zu sehen.

FJ-Platz2-Dor-Kopie
Foto: Tamaras Fotostudio

FJ-Alk-8 Kopie

FJ-Platz-Kirtag4 Kopie

 

resu_alk1

 

resu_alk2