Siemensäcker: Erfolg für Mehrheit im Bezirksparlament gegen SP-Stimmen

Wegen geforderter Umweltverträglichkeitsprüfung ist derzeit bei der MA 22 ein UVP-Feststellungsverfahren anhängig.

Der  von WIFF initiierte und gemeinsam mit FPÖ, ÖVP, Grünen und NEOS im Bezirksparlament eingebrachte Antrag, vor dem Start zum geplanten Großbauvorhaben auf den sogenannten Siemens-Äckern eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, hat einen ersten Erfolg gezeitigt. Wie Umweltstadträtin Sima in Beantwortung dieses Mehrparteienantrags mitteilt, wird derzeit bei der MA 22 in einem UVP-Feststellungsverfahren geprüft, ob im gegenständlichen Fall entsprechend dem UVP-G 2000 eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden soll.Siemensäcker5- (1)

„Das ist zwar nur ein erster Schritt, aber immerhin“, freuen sich die in dieser Sache seit Beginn aktiven WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Beide verweisen darauf, dass die Anrainer der an das geplante Baugebiet angrenzenden Wohnsiedlung ja nicht grundsätzlich gegen ein solches Vorhaben sind. „Man sollte aber die Einwände ernst nehmen und auch Überlegungen anstellen, das gesamte Projekt mit mehr als tausend Wohnungen weg von den Einfamilienhäusern, in Richtung Siemens-Hauptgebäude, zu verschieben. Platz hiefür wäre ja mehr als genug vorhanden“, so die beiden Bezirkspolitiker. Sie hoffen jedenfalls, letztlich auch noch die SP-Fraktion mit ins „mehrheitliche Boot“ zu bekommen.

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