Siemensäcker: weiterhin ungestrafte Tierquälerei

Trotz Überprüfung der Wiener Umweltbehörde und diverser Interventionen seitens zweier Tierschutzorganisationen geht der ungleiche „Kampf“ zwischen Mensch und Tier auf der Großbaustelle „Siemensäcker“ seitens des Menschen rücksichtslos weiter. Eine im letzten Grünbereich an der Grenze zwischen Baustelle und der Gartensiedlung „Wolfsgrube“ lebende Fuchsfamilie, Maulwürfe usw. werden von Baumaschinen und Spitzhacken der Arbeiter in ihrem Lebensraum nicht nur gestört sondern letztlich mit Sicherheit auch vertrieben.

„Der Eingang zum Fuchsbau dient auch nach ‚behördlicher Besichtigung’ nach wie vor als Lagerplatz für Holzpfosten und besonders findige ‚Tierfreunde‘ sorgen mittels Schlauch immer wieder für die Bewässerung des Baus von Familie Fuchs und ihrer Jungen“, empört sich Anrainer und BI-Sprecher Helmut Sommerer auch über die „offensichtliche Tatenlosigkeit“ der Behörden.
Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ist klar: „Wenn sich hier die zuständigen Wiener Behörden von Bauherrn und Firmen an der Nase herumführen lassen und tatenlos bleiben, ist es hoch an der Zeit, dass sich Umweltministerin Leonore Gewessler einschaltet und dem Spuk ein Ende bereitet. Aber rasch – sonst ist es nämlich für Familie Fuchs&Co. und für die Umwelt im Nahbereich zu spät!“.