Siemensäcker: „Wohnen im Park“ auf Bauschutt&Müll mit „grünem Mäntelchen“…

Das heftig umstrittene Wohnbau-Projekt „Siemensäcker“ in Floridsdorf ist bald um eine Facette reicher: Zwar wurden die Bauflächen unter den neuen Häusern (bis zu 35 Meter hoch) ausgekoffert, unter sämtlichen Freiflächen liegen aber nach wie vor Müll und andere Altlasten im Erdreich. Viele dieser Bereiche wurden mit Bauschutt und durch tausende Lkw-Zu- und Abfahrten derart komprimiert, dass eine Vegetation immens erschwert wird. „Auf das Ganze kommen jetzt noch Flies, Gummimatten und ein halber Meter Erde – und schon wohnt man im Grünen“, kritisiert der Obmann der Bürgerinitiative „Siemensäcker“, Helmut Sommerer, die Praktiken der Bauherren.

Und WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek fragt: „Wo bleiben da die Grünen, denen ja auch zu den Bemühungen der Bürgerinitiative um Vorschreibung einer Umweltverträglichkeitsprüfung für das Großprojekt nichts eingefallen ist. Aber vielleicht eröffnet anlässlich der Inbetriebnahme der dort vorgesehenen neuen Buslinie Stadträtin Sima (SPÖ) als ‚Klimaschutz-Ausgleich‘ ein begrüntes Wartehäuschen und die Grünen-Stadträtin Hebein stellt sich mit einem ihrer so genannten ‚Wanderbäume‘ als Einstandspräsent ein?“…
– Fotos: Sommerer (2), Symbolbild.