Sima’sche Doppelmoral: Während Umweltstadträtin Sima den Ex-Kobenzl-Pächter als Umweltsünder medial anprangert, lässt sie selbst die Reste der Copa Cagrana auf der Donauinsel verrotten…

Es ist wahrlich kein erbauender Anblick, der sich Spaziergängern und Radfahrern am Beginn des Entlastungsgerinnes auf der Donauinsel bietet. Unmittelbar an der Wiener Landesgrenze, allerdings schon auf Langenzersdorfer Boden, verrotten mitten im Grün der Donauinsel die traurigen Überreste des ehemaligen Vergnügungsparks Copa Cagrana nächst der Reichsbrücke.

Auftraggeberin für den Abbruch und die Verbringung des Mülls auf das stadteigene Grundstück nächst der Stadtgrenze: Wiens Umweltstadträtin Sima. „Natürlich gab und gibt es immer wieder Beschwerden, aber uns sind die Hände gebunden – das Grundstück ist im Eigentum der Stadt Wien!“, so ein Mitarbeiter der Gemeinde Langenzersdorf, die einmal sogar mittels Bescheides durchsetzen musste, dass vom Sturm verwehte Gegenstände von der Stadt Wien gesichert bzw. weggeschafft werden.

„Da kann man wohl nur von Doppelmoral reden. Den ehemaligen Kobenzl-Pächter zerrt die Frau Stadträtin wegen zurückgelassenem Müll via Presse und TV durch den Dreck, sie selbst aber erweist sich mit ihrem Schrotthaufen auf der Donauinsel um keinen Deut besser“, so ein täglicher Passant zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, der von Beschwerdeführern zu einem Lokalaugenschein eingeladen worden war und vor Ort Klartext redet: „Dieses Szenario ist einer Stadt Wien unwürdig. Ebenso unverständlich ist es, dass man diesen Schrott einfach beim ‚Nachbarn‘ ablagert, weil man dort zufällig ein Grundstück besitzt. Und noch unverständlicher ist, dass sich das alles im Erholungsbereich der Donauinsel mitten im Grünen abspielt. Ich lade die Frau Umweltstadträtin daher sehr herzlich zu einer gemeinsamen Besichtigung des ‚Tatortes‘ ein!“