Skandal um sinnlose Ladezone in der Schloßhofer Straße immer ärger

Skandal um sinnlose Ladezone in der Schloßhofer Straße immer ärger. Trotz neuerlicher Abschlepporgie: Bezirksvertreter schauen tatenlos zu!

HV-Schloßh.4 KopieObwohl die Ladezone in der Schloßhofer Straße 54 und 56 längst nicht mehr gebraucht wird, sieht die Mehrheit der Floridsdorfer Bezirksvertreter den dort nach wie vor praktizierten Abschlepporgien tatenlos zu. Vermutlich sehr zur Freude der Geschäftsführung des dort ansässigen Reisebüros Heindl, denn ohne Anzeige würde ja nicht abgeschleppt… – Das Reisebüro hatte in der Schloßhoferstraße 54 einige Zeit eine Postpartner-Filiale betrieben und hiefür vom Magistrat eine Ladezone für drei Fahrzeuge genehmigt erhalten. Im Sommer vergangenen Jahres sperrte das Reisebüro seine Postpartner-Filiale wegen schlechten Geschäftsganges zu – die Ladezone aber blieb erhalten.HV-Schloßh.2-Kopie2
Erst als die beiden WIFF-Bezirksräte in einer Aktion (siehe Fotos) auf die Unsinnigkeit dieser Halteverbotszone hingewiesen hatten, wurden Magistrat, Bezirksvertretung und Wirtschaftskammer aktiv. Im Zuge einer Ortsverhandlung wurde entschieden, die Ladezone zumindest auf Zeit weiter bestehen zu lassen. WIFF wurde mit dem Vorwurf der „Wirtschaftsfeindlichkeit“ bedacht. Ein Antrag von WIFF auf Auflassung der unsinnigen HV-Zone wurde schließlich im Floridsdorfer Bezirksparlament von allen übrigen Fraktionen abgelehnt. „Da haben vermutlich Personen mitgestimmt, denen die gegenständliche Örtlichkeit völlig fremd ist. Dieses Verhalten ist wohl unzweifelhaft darauf zurück zu führen, dass man uns den Erfolg nicht gönnen wollte, zumal die WIFF-Aktion großen Widerhall bei der Bevölkerung und auch in der Tagespresse ausgelöst hatte“, sind die beiden WIFF-Bezirksräte überzeugt. „Wir werden gegen diesen Unsinn auf Kosten der Anrainer und vieler betroffener Verkehrsteilnehmer weiterhin für die Auflassung kämpfen!“

Unser WIFF-Antrag:

hV-antrag