Skandalbaustelle an der Leopoldauer Straße.

MA 37 (Baubehörde), MA 46 (Verkehr) und auch die Polizei haben u. a. die Aufgabe, über den ordnungsgemäßen und gesetzeskonformen Arbeitsablauf auch an Großbaustellen zu wachen. Die Vorgänge bei der zur Zeit im Gang befindlichen Errichtung von Wohnungen des Bauträgers SÜBA in der Leopoldauer Straße/Ecke Heinrich von Buol-Gasse dürften die drei genannten Behörden allerdings wenig bis gar nicht kümmern.

„Wie aus unserer WIFF-Fotodokumentation auch mit von Anrainern ‚geschossenen‘ Bildern klar ersichtlich, werden an dieser Baustelle tagtäglich die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung eigenmächtig ‚außer Kraft‘ gesetzt und es kommt immer wieder zu Gefahrensituationen im Fließverkehr“, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Es könne nicht angehen, dass Baufahrzeuge regelmäßig entgegen die Fahrtrichtung doppelte Sperrlinien überfahren, trotz Fließverkehrs und Sperrlinien einfach reversieren und immer wieder oft mehrere Stunden lang eine ganze Richtungsfahrbahn blockieren.
 
„Allein schon wegen der täglichen Gefahrensituationen dürfen die Behörden hier kein Auge mehr zudrücken, sondern müssen – auch bei Strafe – die Einhaltung der primitivsten Regeln im Straßenverkehr gewährleisten. Die Sicherheit im Straßenverkehr muss Vorrang haben!“, so die beiden Bezirkspolitiker abschließend.