Skandalbaustelle Leopoldauer Straße: Verkehrssicherheit und StVO tagtäglich außer Kraft – Behörde „mit Blindheit geschlagen“?

Der von WIFF bereits in der Vorwoche aufgedeckte Baustellenskandal bei dem vom Bauträger SÜBA in Auftrag gegebenen Wohnbauvorhaben Ecke Leopoldauer Straße / Heinrich von Buol-Gasse ufert weiter aus.

„Abgesehen davon, dass die schweren Baufahrzeuge fast täglich in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine der beiden Richtungsfahrbahnen – oftmals sogar gegen die vorgegebene Fahrtrichtung – blockieren, wird dort ohne Rücksicht auf doppelte Sperrlinien zu- und abgefahren – manche Lenker drehen mit ihren schweren Betonkolossen auf der stark frequentieren Hauptverkehrsader Leopoldauer Straße sogar um“, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald nach ihren fast täglichen Beobachtungen und Zeugengesprächen vor Ort.
 
„Es ist völlig unverständlich, warum weder Polizei noch Magistrat diesem lebensgefährlichen Treiben in einer der wichtigsten Hauptverkehrsadern des Bezirks ein Ende setzen. Und ebenso unverständlich ist, wie es angesichts der dortigen örtlichen Gegebenheiten zu rechtsgültigen Behördengenehmigungen kommen konnte. Eine Überprüfung des gesamten Sachverhalts durch übergeordnete Dienststellen ist hier dringend erforderlich!“, so Schimanek und Turtenwald, die nunmehr auch das Büro für Sofortmaßnahmen bei der Wiener Magistratsdirektion eingeschaltet haben.