Skandalzustände im Conrad Lötsch-Hof: Empörte Bewohner fordern Soforteinsatz der Wiener Wohnen Haus- und Außenbetreuung

„Unsere Betriebskosten auch für die sogenannte ‚Gartenbetreuung‘ in unserem Hof steigen von Jahr zu Jahr, nur lassen sich die ‚Gärtner‘ nie sehen. Der Herr Ludwig (Wohnenstadtrat Ludwig / Anm.) sollte uns einmal einen Besuch abstatten!“ – mit diesen Worten wurden die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald von zahlreichen Bewohnern des  Conrad Lötsch-Hofes in der Brünner Straße, von denen sie um Hilfe gebeten worden waren, bei ihrem Lokalaugenschein empfangen.

Tatsächlich spotten die Zustände in dieser Gemeindewohnhausanlage jeder Beschreibung. Von der in den jährlichen Miet- und Betriebskostenabrechnungen mit nicht unerheblichen Beträgen ausgewiesenen Gärtnerarbeiten ist bis zum jetzigen Zeitpunkt (Anfang August!) überhaupt nichts zu bemerken. Unkraut in Kniehöhe oder von Sträuchern überwachsene Müllinseln prägen das gesamte Bild des Innenhofes der Anlage.Unkraut-Lötschh.1
„Leider sah bzw. sieht es jetzt noch immer in vielen anderen Gemeindebauten in Floridsdorf ähnlich aus. Hier beweist sich wieder einmal das völlige Versagen in den Chefetagen von Wiener Wohnen und deren Haus- und Außenbetreuung. Die Ausreden, hier handle es sich um Versagen der mit den Arbeiten beauftragten Privatfirmen, zählt  nach Jahren ähnlicher Missstände einfach nicht mehr. Hier handelt es sich eindeutig um Managementfehler der oberen Etagen!“, sind die Bezirksräte Hans Jörg Schimanek  und Ossi Turtenwald überzeugt. Unkraut-Lötschh.2
Und an die Adresse des Höchstverantwortlichen, Wohnen Stadtrat Ludwig (SPÖ), der In Floridsdorf auch als SP-Bezirksparteiobmann ja kein Unbekannter ist: „Es nützt nichts, wenn Sie den Gemeindemietern bei den Vorauszahlungen immer höhere Beträge vorschreiben, um dann in Jubelmeldungen jedem Einzelnen gemeinsam mit der jährlichen Abrechnung schriftlich mitteilen zu lassen, er bekomme als Gutschrift ein paar Euro wieder zurück. Durch diese billigen Vorwahlkampftricks fühlen sich längst immer mehr Mieter verarscht. Die Leute wollen ein lebenswertes Umfeld und Ordnung in ihren Anlagen!“