So wird der Sozialmarkt in der Frömmlgasse von mißbraucht

Die Wiener Sozialmärkte wurden eingerichtet, um Bedürftigen günstige Einkäufe für den täglichen Bedarf zu ermöglichen. Mittlerweile dürften aber auch viele Sozialschmarotzer diese billige Einkaufsquelle entdeckt haben. So etwa den Sozialmarkt in der Frömmlgasse.

„Haben es die beiden Damen mit ihrem schweren SUV-BMW mit tschechischen Kennzeichen (siehe Fotos) tatsächlich notwendig, im Sozialmarkt einzukaufen? Und woher haben sie den erforderlichen Nachweis ihrer Bedürftigkeit, den man beim Einkauf im Sozialmarkt vorweisen muss? Denn einkaufen dürfen in den Sozialmärkten ja nur Personen mit einem monatlichen Nettoeinkommen bis maximal € 1.104.- plus € 150.- zusätzlich für jedes Kind“, fragt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

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Laut Augenzeugen, die ihre Informationen an WIFF weitergeben, sieht man auch immer wieder teure Limousinen etwa der Marken Mercedes, BMW oder Audi vorfahren. Während die Frauen– „laut Informanten zumeist mit Kopftuch“, so Schimanek, im Sozialmarkt einkaufen, warten ihre männlichen Begleiter – wegen der Parkplatznot zumeist in zweiter Spur stehend – in den Autos.

„Der Sozialmarkt ist eine wirklich gute Einrichtung. Wenn hier aber ungestraft derartiger Mißbrauch betrieben wird, muss man die Einhaltung der geltenden Richtlinien seitens des Personals genauer überprüfen“, so Schimanek abschließend an die Adresse der zuständigen Stadträtin für Soziales, Wehsely.

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