SPÖ „leiht“ dem Grünen Van der Bellen Wiener Plakatflächen – Vor Gemeinderatswahl 2015 wurde ähnliches WIFF-Ansinnen vom Magistrat kategorisch abgelehnt: „Das ist verboten!“…

SPÖ „leiht“ dem Grünen Van der Bellen Wiener Plakatflächen. Vor Gemeinderatswahl 2015 wurde ähnliches WIFF-Ansinnen vom Magistrat kategorisch abgelehnt: „Das ist verboten!“…

Spätestens seit bekannt geworden ist (Die Presse, 3. Mai), dass die SPÖ dem „unabhängigen“ grünen Präsidentschaftskandidaten Van der Bellen für den weiteren Wahlkampf ihre praktisch „auf Dauer“ in Beschlag genommenen Plakatflächen zur Verfügung stellen will, ist der Sonderstatus der Roten vor allem beim Wiener Magistrat  offenbar.

Wahl-Hundst. (1)Denn als WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald zu Beginn des Gemeinderatswahlkampfes 2015 anfragte, ob man nicht die Plakatstandorte für die Dreiecksständer des nicht kandidierenden Team Stronach nutzen könne, hatten die Herren beim Magistrat nur eine kurze Antwort parat: „Nein, das ist verboten!“…

„Hier wird nicht nur mit zweierlei Maß gemessen, offenbar lassen sich da manche Magistratsabteilung von der SPÖ schlicht zu Befehlsempfängern degradieren“, kritisiert WIFF-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek Auftraggeber SPÖ und die Befehlsempfänger beim Magistrat. Er fordert ein umgehendes Machtwort der Rechtsabteilung bei der Wiener Magistratsdirektion nach dem Motto „Gleiches Recht für alle!“.
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Möglich sind solche Machinationen durch die geübte Praxis, dass sich politische Parteien ihre Standorte für Dreiecksständer faktisch „auf ewige Zeiten“ sichern können. „Somit haben neu auf den Plan tretende Parteien überhaupt keine Chance, zu guten Standorten zu gelangen. Uns wurden 2015 zahlreiche Standortwünsche zurück geschmissen mit dem Hinweis, die seien schon immer und ewig von der einen oder anderen Großpartei belegt“, weiß WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald aus Erfahrung.

 

 

 

 

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Bildtext: Aus Rot mach‘ Grün… – was WIFF verboten wurde, ist für SPÖ und Van der Bellen erlaubt..