Stammersdorf: Bodenmarkierungen verwirren Fußgänger und Radfahrer – Bei Minusgraden: „Achtung Falle!“

Viele Jahre haben Fußgänger und Radfahrer auf eine Sicherung der Übergänge im Bereich Brünner Straße / Ebereschengasse in Stammersdorf gewartet. Jetzt wurde endlich der Belag saniert und Bodenmarkierungen angebracht. Das von den „Bodenmalern“ im Auftrag der Behörde gelieferte Ergebnis sorgt allerdings bei Fußgängern und Radfahrern gleichermaßen für Verwirrung, führen doch die beiden Fußgänger-Übergänge („Zebrastreifen“) direkt auf die Radwege. „Eine Erklärung dieses ‚Kunstwerkes‘ ist mit Worten einfach nicht möglich. Hier kann man sich nur via Fotos bzw. durch einen Lokalaugenschein ein Bild machen“, zeigt auch WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek „Verständnis für das Unverständnis bei Fußgängern und Radfahrern ob der völlig realitätsfernen Bodenmarkierungen“.

Aber auch der entlang der Brünner Straße neu asphaltierte Gehsteig samt Radweg ab der Ebereschengasse in Richtung stadteinwärts dürfte im Winter bei Schnee und Eisglätte für einige böse Überraschungen sorgen. „Hier hat man bei der Sanierung des Geh- und Radweges offenbar vergessen, die seit vielen Jahrzehnten bestehende Dachentwässerung zweier Häuser unter der neuen Asphaltfläche zu verlegen und riskiert damit bei Kältegraden unweigerlich Glatteisbildung und mit Sicherheit den einen oder anderen Sturz von Fußgängern und Radfahrern“, übt Schimanek deutliche Kritik und fordert die Behörde zu einer „Sanierung der Sanierung auf. Und zwar noch vor dem Wintereinbruch!“.