Stammersdorf: Große Grünflächen ausgepflockt. WIFF fordert: „Nein zu weiterem Beton – Flächenwidmung darf nicht geändert werden!“

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass private und sogenannte „gemeinnützige“ Bauträger ihre begehrlichen Augen auf die großen Grün- und Ackerflächen zwischen Groß Jedlersdorf, Strebersdorf und Stammersdorf geworfen haben. Hunderte Hektar Grund und Boden haben bereits die Besitzer gewechselt, zuletzt wurde auch schon mit der Vermessung und Auspflockung großer Grün- und Ackerflächen begonnen. Davon konnten sich WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und Vorstandsmitglied Raimund Nowak nach diesbezüglichen Informationen aus der Bevölkerung erst kürzlich persönlich überzeugen.

„Dass die großen Flächen zwischen Groß Jedlersdorf, Strebersdorf und Stammersdorf zwischen Strebersdorfer Straße, Jedlersdorfer Straße, Josef Flandorfer Straße und Dr. Nekowitschstraße Ziel der angestrebten ‚Bauoffensive‘ von Bgm. Ludwig (SPÖ)&Grünen sind, ist längst bekannt. Ebenso klar ist aber, dass es Pflicht aller zukunftsorientierten Bürger sein müsste, für den Erhalt unserer Grün- und Ackerflächen einzutreten!“ ist Schimanek überzeugt und verweist auf die nach wie vor rege Bautätigkeit im Bezirk: „In Floridsdorf wurden und werden nach wie vor zahlreiche Großwohnprojekte aus dem Boden gestampft, allerdings ohne Rücksicht auf die erforderliche Infrastruktur vor allem auf dem Verkehrssektor. Dass darf so nicht weiter gehen. Wir fordern daher Bürgermeister Ludwig – wohl mit Sicherheit auch im Namen einer deutlichen Mehrheit der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer – dazu auf, jedweden Umwidmungsbegehren von Genossenschaften und privaten Bauträgern für die unbebauten Flächen zwischen Groß Jedlersdorf, Strebersdorf und Stammersdorf ein für allemal ein Ende zu setzen!“
 
Abschließend erinnern die beiden Floridsdorfer Lokalpolitiker Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald an den obersten Wahlspruch von WIFF: „Floridsdorf muss ein Grünbezirk bleiben!“