Stammersdorf: Proteste gegen „Festbeleuchtung“ und Lärm

„Zu gut“ gemeint haben dürften es die Errichter des Wohnhauses in der Stammersdorfer Gaswerkstraße 3 mit der Außenbeleuchtung, denn immer bei Einbruch der Dunkelheit verfinstern sich die Mienen der im gegenüber liegenden Wohnblock lebenden Familien. Sie haben dann in ihren Wohnräumen störende „Festbeleuchtung“.

„Immer dann, wenn gegenüber jemand kommt oder geht oder auch nur Passanten vorbeigehen, löst ein Bewegungsmelder die dortige Hausbeleuchtung aus und die genau auf unsere Hausfront ausgerichteten und offenbar viel zu starken Lampen leuchten in den Wohnungen in unserem Haus die Wohn- und zum Teil auch Schlafräume oft bis zu dreißig Minuten völlig aus“, schildert Cornelia R. WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek die Situation. Doch damit nicht genug. Seit Wochen falle im Gegenüberhaus im Eingangsbereiches im 1. Stock eine offenbar schlecht eingestellte Metalltüre stets mit einem lauten Knall ins Schloss, wodurch die abendliche und nächtliche Ruhe massiv gestört werde, so die Beschwerdeführerin.
 
WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek hat zugesagt, mit dem Hauseigentümer in Kontakt zu treten und um Beseitigung der Mißstände zu ersuchen. „Die Lampen könnten durch entsprechende Abdeckungen auf die Beleuchtung der wesentlichen Teile des Hauses beschränkt werden und bei der Metalltür bedarf es wohl nur einer guten Einstellung“, sieht Schimanek bei der Behebung der Mängel keine Probleme.