Stammersdorf: „Staub, Gatsch und Steine machen das Leben an der Großbaustelle Gaswerkstraße zur Hölle!“

Da kamen selbst die Einiges gewohnten WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald anlässlich eines von betroffenen Anrainern initiierten Lokalaugenscheins im Bereich Gaswerkstraße / Peter Berner-Straße in Stammersdorf aus dem Staunen nicht heraus: „In welchem Zustand sich der Bereich ab der dortigen Großbaustelle bis zur Brünner Straße präsentiert, spottet tatsächlich jeder Beschreibung. Von Sand und Steinen übersäte Fahrbahnen, von schweren LKW und auch Pkw aufgewirbelter Staub zeugen davon, dass es hier schon seit langem keine Reinigung mehr gegeben hat. Ich verstehe die hier wohnenden Menschen, dass sie langsam auf die Barrikaden steigen“, so Schimanek.

 
Besonders arg sei laut den Beschwerdeführern die Situation während und nach Regenfällen. „Dann versinkt man zu Fuß bis an die Knöchel in Gatsch und unsere geparkten Autos sind bis hinauf zu den Windschutzscheiben tagtäglich voll verdreckt. Halteverbotszonen werden ganz nach Belieben errichtet und ab 5.30 früh sind die schweren Bau-Lkw unterwegs. Natürlich regelmäßig gegen die hier geltende Einbahnregelung…
 
Unsere Proteste und Ersuchen um Rücksichtnahme werden seitens des Poliers der dort tätigen Baufirma Strabag stets nur mit einem Achselzucken beantwortet – man will einfach gar nicht mehr mit uns reden“, so Anrainer Michael K.
 
„Wir haben ob dieser Zustände umgehend das Büro für Sofortmaßnahmen bei der Magistratsdirektion auch mittels einer Fotodokumentation von diesen Missständen informiert und hoffen, dass diesem Spuk rasch ein Ende bereitet wird“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker. Abschließend erinnert Schimanek erneut an die vom bis vor kurzem für die Wiener Bauordnung zuständigen und nunmehrigen Bürgermeister Ludwig immer wieder beharrlich ignorierte WIFF-Forderung, nach deutschem und Schweizer Vorbild bei Großbaustellen die Installierung mobiler Reifenwaschanlagen verbindlich anzuordnen.