Stammersorf: „Auch so kann man einen idyllischen Weinort verunstalten…“

Kein Verständnis hatten Heurigenwirte und Anrainer in der Stammersdorfer Straße, als vor einigen Monaten der Magistrat ohne jede Vorankündigung die entlang der Straße vorhandenen Baumscheiben auf etwa die doppelte Größe erweiterte. Und damit dem Umbau in Summe etwa 15 Parkplätze opferte. „Damit verjagt man unsere Gäste kurzerhand in Richtung Hagenbrunn“, lautete damals der leider vergebliche Protest der Heurigengastronomie.

Heute – Monate später – hat man in Stammersdorf für diese Maßnahme nur noch Kopfschütteln. Denn die großen Baumscheiben haben sich mittlerweile zu regelrechten Unkrautäckern entwickelt. Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek „wieder einmal ein Beweis dafür, dass der Begriff ‚abteilungsübergreifende Zusammenarbeit‘ in manchen Magistratsdienststellen nach wie vor völlig fremd zu sein scheint. Mit derartigen Fehl- bzw. Nichtleistungen werden jedenfalls alle Bemühungen auch der Stammersdorfer Gastroszene, sich als ‚idyllischen Weinort‘ zu präsentieren, zunichte gemacht!“ – Fotos: Raimund Nowak.