Statt Mistplatz jetzt Spielplatzbau in der Großfeldsiedlung –  WIFF: „Trotz hoher Arbeitslosenzahlen in Wien werden beim Bau Firmen aus Niederösterreich beschäftigt!“

Wien weist österreichweit die höchsten Arbeitslosen auf, auch im Baugewerbe. Umso unverständlicher erscheint es, dass beim Bau des neuen Spielplatzes in der Großfeldsiedlung (wird zur Zeit statt des leider geschlossenen Mistplatzes errichtet) gleich mehrere niederösterreichische Baufirmen tätig sind. „Die Firmen leisten sicherlich gute Arbeit, aber die Wiener Stadtregierung sollte doch zweifelsohne danach trachten, bei Bauvorhaben in Wien tunlichst Wiener Unternehmen zu beschäftigen und nicht aktiv dazu beitragen, dass das Steuergeld der Wienerinnen und Wiener nach Niederösterreich fließt“, kritisiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek die Rathausverantwortlichen. Und an die Adresse von Bezirksvorsteher Papai. „Auch er müsste doch ein wachsames Auge darauf haben, dass unser Steuergeld tunlichst Wiener Firmen zugute kommt und in solchen Fällen aktiv werden. Es nützt auch nichts, als Generalunternehmer zwar einen Wiener Betrieb zu beauftragen, wenn dieser dann auf stadtfremde  Subfirmen zurückgreift“. Sollte sich letztlich aber herausstellen, dass Firmen aus NÖ bei uns preisgünstiger arbeiten können, müsse man sich im Rathaus wohl die Frage nach der Höhe der Wiener Steuerbelastungen im Vergleich zu anderen Bundesländern gefallen lassen.

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