Statt Saisonstart am „Copa Beach“ abzufeiern, sollte Stadträtin Sima besser die städtische Müllhalde auf der Donauinsel beseitigen

Zwar ist Wohnen-Stadtrat und Möchtegern-Bürgermeister Ludwig (SPÖ) – was Kamerageilheit anlangt – im Kreise seiner Stadtratskollegen nach wie vor unerreicht, Umweltstadträtin Sima (SPÖ) kommt ihm aber immerhin am nächsten. Auch sie lässt keinen Termin sausen wenn es gilt, sich vor Kameras und Fotoapparaten zu präsentieren.
Jüngster Anlass: Der Saisonstart am „Copa Beach“, wo kaum mehr etwas an den einstmaligen Bade- und Vergnügungsbereich „Copa Cagrana“ erinnert. „Die Frau Stadträtin hat zwar dankenswerter Weise für den Abtransport der Altlasten des vormaligen Betreibers gesorgt, der Lagerort für den Müll und Schrott selbst schreit aber nachgerade gen Himmel“, ärgert sich WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek gemeinsam mit vielen Nutzern der Donauinsel. Denn just dort, auf einem Eigengrundstück der Stadt Wien nächst dem Einlaufgerinne, im Gemeindegebiet von Langenzersdorf, werden die Trümmer der ehemaligen „Copa Cagrana“ derzeit gelagert. Schimanek fordert den sofortigen Abtransport der desolaten Reste an Metall- und Holzkonstruktionen, „die Ausrede, es handle sich bei dem Schrott um Beweismaterial bzw. Konkursmasse, ist nachgerade lächerlich. Aber offenbar hat man in Simas Umweltressort noch nichts von möglicher Beweissicherung auch unter Verwendung von Kamera oder Fotoapparat gehört“, so Schimanek abschließend.