Straftaten durch Asylwerber explodieren: Von Jänner bis August verzeichnet Polizei bereits rund 15.000 Fälle

 

Wien ist unzweifelhaft der Kriminalitäts-Hotspot unter den Bundesländern. Von den zwischen Jänner und August insgesamt 14.811 allein durch Täter aus Afghanistan, Algerien, Marokko, Nigeria und Russland begangenen Straftaten in ganz Österreich entfallen allein auf Wien 4.382. Dies ist der jüngst veröffentlichten Statistik des Innenministeriums zu entnehmen. „Nicht vergessen  werden darf aber die Dunkelziffer, denn ein Gutteil der zwar angezeigten, aber nicht geklärten Straftaten ist mit Sicherheit ebenfalls Asylwerbern zuzuordnen“, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald nach Recherchen in Polizeikreisen. Höchst alarmierend ist in Wien auch die Drogenkriminalität. Von Jänner bis August registrierte die Polizei hier 8046 Straftaten, vor allem Nigerianer dominieren den Dealerbereich.

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„Wir sind täglich im Bezirk unterwegs und reden mit den Leuten. Dabei zeigt sich, dass speziell die ältere Generation große Angst vor Einbrüchen oder Raubüberfällen hat. Eltern wiederum bangen um ihre Kinder, die zu Hause oftmals von schwarzen Dealern im Bereich von Schulen erzählen“, sagt WIFF-Bezirksrat Turtenwald. Es sei ein Faktum, dass die Drogenfahnder gute Arbeit leisten, aber aus personellen Gründen an ihrer Leistungsgrenze angelangt seien. „Würde man die Zahl der Beamten im Drogendezernat beispielsweise verdoppeln, würde auch die Zahl der gefassten Dealer und Hintermänner entsprechend ansteigen“.straftaten-2016-2
Angesichts der steten Steigerung der Straftaten kritisiert Hans Jörg Schimanek auch das Verhalten der Justiz: „Wenn die Polizei nach oft mühevoller Kleinarbeit Drogendelikte aufklärt und Dealer schnappt, dann aber seitens Staatsanwaltschaft und Richterschaft in den meisten Fällen den Auftrag zur ‚Anzeige auf freiem Fuß‘ erhält, ist dies  keinesfalls zielführend und hemmt vor allem den Arbeitseifer der Beamten. Aber auch die Unterbringung in unseren Gefängnissen dient nicht gerade der Abschreckung. Für  Mitglieder der nigerianischen Dealerbanden oder Verbrecher etwa aus den ehemaligen Ostblockländern und dem Balkan erscheint das Absitzen einer Haftstrafe in Österreich zum Beispiel mit Fernseher in der Zelle oder eigenen Fitnessräumen usw.  im Vergleich zu den Zuständen in ihren Heimatländern geradezu wie ein Kuraufenthalt. Es ist daher höchste Zeit, dass hiergegengesteuert wird!“ strraftaten-16-1