Strebersdorf: Nach Pensionsantritt von Dr. Max Kraus wird es künftig im gesamten Ort keine Internisten-Ordination mit Kassenvertrag mehr geben – Bevölkerung empört

Anschlag auf Patientenversorgung in Strebersdorf: Nach Pensionsantritt von Dr. Max Kraus wird es künftig im gesamten Ort keine
Internisten-Ordination mit Kassenvertrag mehr geben – Bevölkerung empört.

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WIFF-Landesparteiobmann BR Hans Jörg Schimanek

 

Empörung und Ärger herrschen in weiten Kreisen der Strebersdorfer Bevölkerung seit fix ist, dass es nach dem Pensionsantritt des Internisten Dr. Max Kraus keine solche Facharztordination mit Kassenvertrag mehr geben wird.
Denn obwohl Dr. Kraus im Interesse der Strebersdorferinnen und Strebersdorfer alle Hebel in Bewegung gesetzt hatte, um seinen Kassenvertrag als Internist für einen Nachfolger zu bewahren, sind seine Bemühungen leider erfolglos geblieben.

Ab Oktober wird daher in der Ordination des beliebten Internisten Dr. Kraus die Allgemeinmedizinerin Fr. Dr. Mörz praktizieren. Dr. Kraus selbst hat sich auf Drängen vieler Patienten entschlossen, künftig einen Tag pro Woche als Wahlarzt für Interne Medizin in der Ordination zur Verfügung zu stehen.

Für WIFF-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek ist diese Situation ein weiterer Beweis für das Versagen von Politik und Krankenkasse. „Strebersdorf ist ein ständig wachsender Ortsteil von Floridsdorf, hier die Weiterführung einer Internisten-Ordination zu versagen, ist ein perfider Anschlag auf die Strebersdorfer Bevölkerung und deren medizinische Bedürfnisse. Denn nicht jeder ist in der Lage, das Honorar für einen Wahlarzt im Voraus zu erlegen, die Rechnung einzuschicken und dann oft viele Wochen auf eine Teilrefundierung durch die Krankenkasse zu warten“.

Für Schimanek liegt die Schuld hier eindeutig bei Ärztekammer und Gebietskrankenkasse. „Und auch bei der Bezirkspolitik. Wäre ich Bezirksvorsteher von rund 150.000 Einwohnern, würde ich derartige Einsparungsversuche auf dem Rücken der Bevölkerung schon im Keim ersticken. Ausreden wie ‚Da bin ich leider nicht zuständig‘ oder ‚Da kann ich leider nichts machen‘ sind hier völlig fehl am Platz! Sollte WIFF aus der kommenden Wahl deutlich gestärkt hervorgehen, werden wir– so wie bei der Verhinderung der geplant gewesenen Schließung der Polizeiinspektion Berlagasse – mit Sicherheit alles unternehmen, um wieder eine Internisten-Ordination mit Kassenverträgen nach Strebersdorf zu bekommen“.

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Ab Oktober Kassenvertrag mehr für Internisten-Ordination