Strebersdorf: Zwei Loser als Trittbrettfahrer – Ludwig & Lehner machen sich lächerlich

Feierliche Segnung des neuen Pestmarterls in Strebersdorf ohne rote Politprominenz. Der Floridsdorfer SPÖ-Obmann und Wohnen-Stadtrat Ludwig und Bezirksvorsteher Lehner „feierten“ schon tags zuvor als Trittbrettfahrer die Übergabe des noch unfertigen Bildstocks Tenor der vielen Festgäste: „Peinlich, peinlich, peinlich!“…

Bezirksrat BerglothSeit Jahren hatte sich der Floridsdorfer Alt- Bezirksrat Walter Bergolth (siehe Foto) als Strebersdorf-Fan um die Wiederherstellung des uralten Strebersdorfer Pestmarterls bemüht. Der Bildstock, ursprünglich am Haus Rußbergstraße 89 angebracht, war im Zuge von Grundstücktransaktionen (beteiligt waren neben dem Wiener Rathaus auch die SPÖ-Floridsdorf und die ebenfalls rote Arbeiterheim-Wohnbaugenossenschaft) zerstört worden.

 

SPÖ musste Marterl in Strebersdorf zahlen

Da jedoch in allen Kaufverträgen die Erhaltung des Pestmarterls fixiert war, mußte die SPÖ-Floridsdorf letztendlich in die Parteikasse greifen und die Neuerrichtung des Marterls finanzieren. Am 5. Oktober war es dann so weit: in einem Festakt erfolgte in Anwesenheit vieler Strebersdorferinnen und Strebersdorfer die feierliche Segnung des Pestmarterls.

Auch Vertreter aus der Politik nahmen an dem Festakt teil

Wer allerdings durch Fernbleiben glänzte, waren der Floridsdorfer Parteiobmann, Wohnen-Stadtrat und Wohnbaugenossenschaftsobmann Ludwig sowie Bezirksvorsteher Lehner. Das rote Tandem hatte es vorgezogen, einander bereits Tage zuvor das Pestmarterl „zu übergeben“.

Dass es sich um ein noch unfertiges Stück ohne Stockbilder handelte, dürfte den beiden „Vorreitern“ offenbar nicht aufgefallen sein. Das Wichtigste für die beiden Herren war wohl, dass sie einen Tag vor der Segnungsfeier per „Privatübergabe“ des unfertigen Bildstocks aus der Kronenzeitung lachen konnten.

Tenor vieler Festgäste: „Peinlich, peinlich und nochmals peinlich!“…
Strebersdorf Materl
Pestmarterl Ludwig Pestmaterl Lehner