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Strebersdorfer Heurigenwirte: „JA zu Heurigen-Express – aber NEIN zu Parkplatzvernichtung“ – Neue Einrichtung kostet von April bis Oktober acht Parkplätze.

 
Seit Juli verkehrt zwischen der S-Bahn-Station „Strebersdorf“, dem Stammersdorfer Bahnhofsplatz mit der Straßenbahn-Endstelle der Linien 30 und 31, der Senderstraße am Ende der Stammersdorfer Kellergasse und dem Heurigenort Strebersdorf ein sogenannter „Heurigen-Express“. Dieses Sightseeing- und Zubringergefährt verkehrt vom 1. April bis 31. Oktober von jeweils Freitag bis Sonntag stündlich von 14 bis 22 Uhr und wird von der Liliputbahn im Prater GmbH betrieben.

Heuer will man „einfach nur präsent sein“, im nächsten Jahr soll die Einrichtung in die diversen Sightseeing-Touren für Wien-Touristen eingebunden werden. Und weil die anfallenden Kosten allein vom Betreiber finanziert werden, war und ist der neue Heurigen-Express sowohl dem Bezirk wie auch allen Heurigenschenkern und den örtlichen Weinbauvereinen willkommen. Auch wenn vorerst nur sehr wenige Fahrgäste gezählt werden. In Strebersdorf allerdings regt sich jetzt Widerstand: „Nicht gegen den Heurigen-Express selbst, sondern dagegen, dass ohne uns einzubinden praktisch über Nacht direkt nächst unseren Lokalen eine Verbotszone errichtet wurde, in der während der Betriebszeit des Heurigen-Express Fahrzeuge nur zum Aus- und Einsteigen halten dürfen“, so die betroffenen Strebersdorfer Winzer, die auf die speziell an Wochenenden in ihrem Gebiet herrschende akute Parkplatznot verweisen.
 
„Um die Benutzer des Heurigen-Express aus- und einsteigen zu lassen, gibt es direkt vor unseren Lokalen bzw. vor meiner Parkplatzauffahrt ausreichend Platz, da kann man doch nicht für Einmal-pro-Stunde-Anfahrten gleich acht Parkplätze vernichten“, so Dipl.-Ing. Herbert Schilling, seines Zeichens Strebersdorfer Heurigenwirt, Wiener Weinbauobmann und Kammerfunktionär, anlässlich eines Lokalaugenscheines mit WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Dieser will jetzt mittels eines Antrages in der nächsten Sitzung des Bezirksparlaments die MA 46 zu einer neuerlichen Überprüfung des Falles veranlassen. „Aber gemeinsam mit den örtlichen Heurigenschenkern“, so der Bezirkspolitiker.