Strebersdorfer Straße 141: Büro für Sofortmaßnahmen vor Ort – „Spundungsarbeiten mit höchster Vorsicht beendet“.

Nach Protesten der Anrainer wegen der heftigen Erschütterungen ihrer Häuser durch Spundungsarbeiten an der Baustelle Strebersdorfer Straße 141 hatte WIFF im Interesse der Betroffenen am 7. März gegen 21 Uhr umgehend das Büro für Sofortmaßnahmen bei der Wiener Magistratsdirektion um Einschreiten ersucht. Schon am 8. März war ein Mitarbeiter des Büros für Sofortmaßnahmen vor Ort und nahm Kontakt mit der Baufirma auf.

Laut seiner Aussage seien die letzten für das Bauvorhaben unbedingt erforderlichen Spundwände am Vormittag mit höchster Vorsicht ins Erdreich eingebracht und damit die besonders lärmerregenden Arbeiten beendet worden. Betroffene Anrainer, die an ihren Häusern etwaige durch das Einschlagen der Spundwände verursachte Schäden feststellen, mögen sich mit der ausführenden Baufirma bzw. mit dem Bauträger selbst in Verbindung setzen.
 
„Wir von WIFF hoffen, dass sich jetzt alles in Wohlgefallen auflösen wird. Dennoch nachhaken werden wir allerdings in der Parkplatzfrage. Es kann nicht weiter angehen, dass Bauträger wie in diesem Fall auf kleinen Flächen gleich acht Wohnungen errichten, sich aber ihrer gesetzlichen Pflicht auf Bereitstellung von Parkplätzen durch Zahlung einer finanziellen Ablöse an die Stadt Wien entziehen können. Noch dazu in einem Gebiet, wo Parkraum mehr als rar ist“, so die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Ebenso klären wollen die beiden Bezirkspolitiker, was mit jener kleinen Gedenktafel geschehen ist, die an der Front des zuvor auf dem Grundstück gestandenen Hauses einen Ehrenplatz hatte.
– Foto Gedenktafel: Austria Forum / Ewald Judt.