Streit um Tisch und Bänke im Werndlbau – WIFF wartet mit einem Vorschlag zur „Versöhnung“ auf

Im Gemeindebau Werndlgasse 11-19 sind von Wiener Wohnen „über Nacht“ aus dem Innenhof entfernte Sitzbänke samt Tisch zum Zankapfel zwischen zwei Mietergruppen geworden. Der einen war der Lärm zu heftig – sie erwirkte die Demontage der Sitzgruppe. Das wiederum rief andere Mieter auf den Plan, die ihren Treff im Hof wieder zurück haben wollen. WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald hat sich die Situation vor Ort angesehen und mit Mietern beider Interessensgruppen gesprochen.

„Ziel muss es sein, einen Kompromiss zu erreichen, mit denen eine große Mehrheit der Bewohner leben kann. Wir schlagen daher vor, im links von dem Wohnblock gelegenen ungenutzten Grünbereich Tische und Bänke aufzustellen. Und zwar im rückwärtigen Teil des Areals im Bereich der Feuermauer. Dort wird niemand gestört. Selbstverständlich muss das Tor verschlossen bleiben, lediglich die interessierten Hausbewohner sollen Schlüssel erhalten“, so Turtenwald. Überdies könnte sich der WIFF-Politiker auch vorstellen, Mietern auf Wunsch kleine Flächen zum Garteln zur Verfügung zu stellen. „Warum sollen die Leute nicht die Möglichkeit haben, dort etwa verschiedenes Gemüse oder Salat anzubauen. Immerhin zahlen sie ja für diese bisher ungenutzte Fläche via Betriebskosten auch ihren Anteil an Grundsteuer“, so Turtenwald abschließend.

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