Student nutzt WIFF-Homepage für Master-Arbeit zum Thema „Bauen und Umwelt im Bereich Kulturgüterschutz“.

Mag. K.-N. N. absolviert zur Zeit ein weiteres Fachstudium (siehe Titel) an der Donau Universität Krems. „Bei meinen Recherchen bin ich auf Ihre Seite gestoßen, die ausgezeichnet in mein Thema passt“, schrieb der fertige Magister und angehende Master unter Hinweis auf den WIFF-Bericht vom 26. Jänner 2018 unter dem Titel: „Ortsbildverschandelung in Alt-Stammersdorf: WIFF fordert Bezirksvorsteher Papai auf, endlich aktiv zu werden“. Auslöser der WIFF-Aktivitäten war die in der Stammersdorfer Straße 10 geplante und nicht nur nach Meinung zahlreicher Stammersdorfer dem Ortsbild-Charakter widersprechende Fassadengestaltung eines Neubaues. Besonders erstaunlich: Diese Fassadengestaltung war trotz Schutzzone vom Magistrat bewilligt worden.

„Nach unseren Protesten hat der Bauträger dann trotz aufrechter Baugenehmigung Änderungen an der Fassade eingeplant, derzeit ist das Haus in Bau. Leider passt aber auch die geänderte Fassade laut Modellplan nicht im Geringsten zu den umliegenden alten Bürgerhäusern in der Stammersdorfer Schutzzone“, ist WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek überzeugt. „Dank der Genehmigungen durch MA 37 (Baupolizei) und MA 19 (Ortsbild) hat der Bauträger aber das Recht auf plangemäße Gestaltung der Fassade, daher werden sich alle Ortsbild-Ästheten halt einfach an den Anblick gewöhnen müssen“, so Schimanek abschließend.
– Fotos: Franz Hödl, OESW(Modellbild).