Thema „Augenabteilung am SMZ Ost“:  SPÖ&FPÖ Floridsdorf gegen SPÖ&FPÖ Donaustadt…

Mehr als 16.500 Personen aus Floridsdorf und Donaustadt haben in den letzten Wochen gegen die von der rot&grünen Wiener Rathaus-Koalition geplante Schließung der Augenabteilung am SMZ Ost und deren Übersiedlung in die Rudolfsstiftung in den 3. Bezirk votiert, jetzt wurden die Unterschriftenlisten anlässlich einer Fragestunde im Wiener Rathaus präsentiert und dabei die verantwortliche Stadträtin Wehsely arg ins Schwitzen gebracht. – Auch seitens der Bezirkspolitik wurde die Forderung nach Erhalt der Augenabteilung links der Donau großteils unterstützt. Im Floridsdorfer Bezirksparlament stimmte WIFF – Wir für Floridsdorf  mit den anderen Fraktionen für mehr Augenärzte im Bezirk und brachte zusätzlich eine Resolution für den Erhalt der Augenabteilung am SMZ Ost ein, die aber lediglich von den Bezirks-Grünen, der ÖVP und den NEOS unterstützt, hingegen von der SPÖ und – man höre und staune – auch von der FPÖ mehrheitlich abgelehnt worden ist. „Äußerst seltsam, denn am selben Tag hat die FPÖ-Donaustadt im dortigen Bezirksparlament ebenfalls eine Resolution für den Erhalt der Augenabteilung eingebracht, die – im Gegensatz zu Floridsdorf – einstimmig angenommen wurde“, wundert sich WIFF-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek. Und auch darüber, „wie weit manche Floridsdorfer Bezirkspolitiker gedanklich von den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger entfernt sind“. Lob hingegen gibt es seitens WIFF u. a.  für den Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, der sich mit seiner Bezirks-SPÖ eindeutig der FPÖ-Resolution angeschlossen hatte und auch öffentlich vom Rathaus den Verbleib der Augenabteilung am SMZ Ost einfordert. „Da sollte sich der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Papai ein Scheibchen Mut abschneiden, Rückgrat zeigen und nicht immer als Erfüllungsgehilfe seiner roten Rathaus-Chefs agieren“, so Schimanek.
Auch in der Öffentlichkeit hat das Verhalten der Floridsdorfer SPÖ und vor allem der FPÖ Verwunderung ausgelöst, nachdem Bezirks-FP-Klubobmann Berl dem WIFF im Zusammenhang mit der eingebrachten Resolution via Kronenzeitung „Populismus“ vorgeworfen hatte. „Wir kümmern uns  grundsätzlich kaum um solche Wortmeldungen, es wird nur dann bedenklich, wenn gewählte Mandatare – warum auch immer – gegen die Interessen vieler Bürger agieren. Gerade in einer solch wichtigen Angelegenheit wie dem Erhalt der Augenabteilung links der Donau dürfen persönliche oder parteipolitische Überlegungen keinen Platz haben. Aber das wird die Wiener FPÖ-Spitze ihren Floridsdorfer Kameraden ja bestimmt entsprechend deutlich machen“, ist der WIFF-Politiker überzeugt.
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