Trotz einer Millioneninvestition: Weiter Taubenplage im U- und S-Bahnhof Floridsdorf, doch die Verantwortlichen „wiegeln“ ab

Seit WIFF aufgedeckt hat, dass die Millioneninvestition zur Beseitigung der Taubenplage im Bahnhof Floridsdorf augenscheinlich „für die Katz“ war, bemühen sich die hiefür Verantwortlichen bei Wiener Linien und ÖBB, die Angelegenheit zu verniedlichen. Man werde demnächst die letzten Maßnahmen setzen, heißt es. „Wir fragen uns, welche letzten Maßnahmen? Immerhin hatten sich ja die SPÖ-Granden mit Vizebürgermeisterin Brauner und Bezirksvorsteher Papai an der Spitze schon vor Monaten auf dem Franz Jonas-Platz nach Abschluß der Taubenabwehrmaßnahmen den Pressefotografen gestellt. Selbstverständlich ohne darauf hinzuweisen, dass die Initiative zur Beseitigung der Taubenplage in Form eines Antrages im Bezirksparlament von WIFF stammt“, sagt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und präsentiert den „Abwieglern“ kürzlich eingeholte Fotobeweise von WIFF-Vorstandsmitglied Joschi Tuczai.

Dazu der Ratschlag eines Besuchers der WIFF-Homepage:
„Es ist nicht mehr nachzuvollziehen, warum Gemeinden und ÖBB viele Millionen Euro für eine unbrauchbare industriell gefertigte Taubenabwehr ausgeben. Die billigere und nachhaltiger Lösung eines betreuten Taubenschlages wird immer noch ignoriert. Mit welcher Begründung? Die rückständigen Methoden von Spikes und Netzen bleiben den Erfolg schuldig. – Hans L., 1210 Wien“.

 

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