Trotz WIFF-Antrag vom April 2017: Fahrgäste der Buslinie 34A warten in Strebersdorf nach wie vor auf ein Wartehäuschen – Berechtigte Bürger-Forderung an die Politik: „Setzt endlich um!“

Am 5. April 2017 hat die Floridsdorfer Bezirksvertretung den an die zuständige Stadträtin Sima gerichteten WIFF-Antrag, an der Endstelle der Buslinie 34A bei der S-Bahn-Station „Strebersdorf“ ein vor Regen und Schnee schützendes Wartehäuschen errichten zu lassen, einstimmig verabschiedet. „Geschehen ist seither – nichts!“, ärgern sich nicht nur die drei WIFF-Bezirksräte.

Katja Körner etwa kommentiert – auch an WIFF gerichtet – auf Facebook u. a. mit den Worten:„…Im September beginnt wieder die Schule, und da wollen wir im Trockenen auf den Bus warten können…Also setzt um, womit ihr euch schmückt – nämlich den Antrag vom 5. April!“ –
Tatsächlich müssten rund vier Monate ausreichen, um eine solche durchaus berechtigte und in der Erfüllung nicht gerade kostspielige Forderung der Bürger zu verwirklichen. „Aber in Wien gehen die Uhren offenbar immer wieder weit hinten nach – siehe etwa das Beispiel SMZ Nord mit seinem ursprünglichen Eröffnungstermin 2011!“, so die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Sie bringen daher gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Jasmin Turtenwald für die kommende Sitzung des Bezirksparlaments am 13. September einen neuerlichen an die für „Wiener Linien“ verantwortliche Stadträtin Sima gerichteten Antrag ein. „Diesen Antrag bringen wir bereits jetzt – im Juli – ein, vielleicht lässt sich die Frau Stadträtin dadurch noch zu einer Soforthandlung bewegen und das Wartehäuschen steht mit Schulbeginn!?“, hoffen die WIFF-Bezirksräte, deren Kritik sich auch an BV Papai richtet: „Als Bezirksvorsteher hätte Papai wohl auch die Aufgabe, auf die Verwirklichung im Bezirksparlament beschlossener Anträge zu achten und im Bedarfsfall bei seinen Parteifreunden im Rathaus auch darauf zu drängen“, so Schimanek.