Trotz ..zig Millionen jährlicher Einnahmen: „Friedhöfe Wien GmbH“ lassen manche Friedhöfe verludern

Alljährlich fließen viele Millionen in die Kasse der Friedhöfe Wien Gmbh., das „Geschäft mit dem Tod“ floriert wie eh und je. Noch dazu, da dieses aus dem Magistrat  „ausgegliederte“ und damit der Kontrolle durch den Gemeinderat praktisch entzogene Unternehmen in regelmäßigen Abständen saftige Erhöhungen der Grabgebühr vornimmt. Dennoch fragen sich immer mehr Friedhofsbesucher, was mit den praktisch zwangsweise  eingehobenen Gebühren tatsächlich geschieht. Etwa am Beispiel des Stammersdorfer Friedhofs:

„Schon vor Jahren ist dort vom Giebel der Friedhofskapelle der aus Kupfer gefertigte alte Glockenturm abgebrochen und zu Boden gestürzt. Seither wird das Relikt irgendwo in der städtischen Friedhofsgärtnerei versteckt, für die Wiederanbringung ist angeblich noch immer ‚kein Geld da‘, obwohl die Kapelle samt Glockenturm unter Denkmalschutz steht“, kritisieren die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald die Untätigkeit der Friedhöfe Wien-Geschäftsführung. Sie fordern auch die umgehende Erneuerung des Friedshofszaunes, „der einen Schandfleck für Friedhof und Bezirk darstellt“.
Stamm.-Friedhof1

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Fotos: Joschi Tuczai (2)