U-Ausschuss zum SMZ Nord: Ablenkungsmanöver vom wahren Skandal?

Seit Beginn des personell von SPÖ&Grün dominierten Untersuchungsausschusses werden die Steuerzahler via Medien fast täglich mit schier unglaublichen Geldvernichtungsaktionen konfrontiert, die in Summe auch mit dazu beigetragen haben, das Projekt „Floridsdorfer Krankenhaus SMZ Nord“ seit Jahren direkt vor den Augen der politisch verantwortlichen Wiener SPÖ-Rathausspitze zu einem „Milliardengrab“ werden zu lassen.

„Dennoch“ – so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek – „scheint es, als wolle man Ausschussmitglieder und Öffentlichkeit mit ‚kleinen Schmankerln‘ wie etwa unsinnigen Esoterik-Aktionen oder einem nicht nutzbaren Brunnen um 600.000.– Euro usw. vom eigentlichen Skandal ablenken. Nämlich der Entscheidung der damaligen SPÖ-Granden, den Krankenhausneubau am heutigen Standort, auf dem schwer kontaminierten Gelände eines Eisenbahnknotens, noch dazu knapp neben zwei in Betrieb befindlichen Bahntrassen, errichten zu lassen“.
 
Schimanek erinnert dazu an das einstige Angebot des Bundesheeres an die Stadt Wien, das SMZ Nord auf dem Gelände des Stammersdorfer Heeresspitals samt Integrierung der dort bestehenden Einrichtung in das neue Projekt bauen zu lassen.
 
„Wie es nach der Ausschreibung letztlich zu der politischen Entscheidung für den von ÖBB&PORR angebotenen Standort kommen konnte, wird allerdings den Mitgliedern des Untersuchungsausschusses vermutlich auch weiterhin verborgen bleiben. Für lückenlose Aufklärung dürfte es hier wohl der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei bedürfen“, so der WIFF-Bezirkspolitiker.