Umstrittene Verbauung der „Siemensäcker“ –  WIFF: „Warum sagen Sie die Unwahrheit, Herr Bezirksvorsteher Papai?“

Seit mehr als zwei Jahren gehen die Wogen hoch wegen der geplanten Verbauung der sogenannten „Siemensäcker“, einem direkt an die Einfamilienhäuser der Siedlung Wolfsgrube angrenzenden Betriebsgrundstück der Firma Siemens. Weil dort auch mehrere 35 Meter hohe Wohntürme geplant sind, setzen sich – verständlich – die Siedler zur Wehr. Sie sind nicht gegen eine Bebauung, wollen aber eine Bebauungshöhe von maximal 21 Meter und fordern eine Umweltverträglichkeitsprüfung. WIFF hat zur Unterstützung der Bürger einen diesbezüglichen Antrag (siehe Anhang) eingebracht, der allerdings weder bei der zuständigen Vizebürgermeisterin Vassilakou (Grüne) noch bei Bezirksvorsteher Papai auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Papai hat sogar öffentlich klar und deutlich erklärt, die geforderte Umweltverträglichkeitsprüfung sei „vom Tisch“.
WIFF-Nachfragen haben vor wenigen Tagen allerdings ergeben, dass diese Aussage von Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) unwahr ist. Seitens eines mit diesem Fall vertrauten Mitarbeiters des Magistrats wurde WIFF auf Nachfrage informiert, dass die Sache keineswegs ‚vom Tisch‘ ist. Vielmehr sei das Feststellungsverfahren zur geforderten Umweltverträglichkeitsprüfung beim Magistrat nach wie vor im Gang.

Daher die Frage der WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek, Jasmin Turtenwald und Ossi Turtenwald an Papai:
„Warum sagen Sie die Unwahrheit, Herr Bezirksvorsteher?“

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