Unfassbar: SPÖ, FPÖ, Grüne, ÖVP und Neos lehnen WIFF-Forderung nach Aktionen gegen „schwarze Kärtchenstecker“ und „weiße Umweltverschmutzer“ im Bezirksparlament ab

Eine Peinlichkeit sondergleichen haben sich in der jüngsten Sitzung des Bezirksparlaments die Vertreter von SPÖ, FPÖ, der Grünen, ÖVP und Neos geleistet: Sie haben den WIFF-Antrag an Umweltstadträtin Mag. Sima, sie möge Maßnahmen prüfen, wie das sogenannte „Kärtchenstecken“ mit Kaufangeboten an geparkte Pkw und die damit verbundene Verschmutzung der Wiener Straßen und Gassen verhindert werden könne, kurz und bündig abgelehnt.

Den Vogel schoss dabei die FPÖ ab, deren Redner meinte, mit einer derartigen Forderung könne man doch nicht gleich an die Umweltstadträtin herantreten. Sowohl das „Kärtchenstecken“ an fremde Autos wie auch das Entsorgen der Kärtchen auf dem Gehsteig oder in Grünflächen seien ja ohnehin verboten… – Dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek: „Dieses Abstimmungsverhalten der anderen Fraktionen und vor allem die Begründung der FPÖ für die Ablehnung unseres Antrags sind uns schlicht rätselhaft. Aber offenbar sind wir von WIFF den politischen Mitbewerbern zu aktiv. Dass dann solche Entscheidungen sogar auf Kosten der Umwelt und der Bürger getroffen werden, ist aber dennoch nicht nachvollziehbar“.

WIFF fordert jetzt polizeiliche Schwerpunktaktionen gegen die zumeist aus Nigeria (Afrika) stammenden schwarzen „Kärtchenstecker“. WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek kann sich dabei verdeckte Aktionen von Beamten in Zivil vorstellen: „Allein die Perlustrierung der Täter, die Ermittlung ihrer Auftraggeber und empfindliche Geldstrafen würden dem verbotenen Treiben bald ein Ende setzen!“