Verdreckte Loulagasse in Strebersdorf: „Städtische“ Ausreden nur peinlich…

Weil WIFF kürzlich die Loulagasse in Strebersdorf ob der Vermüllung des dortigen Grünstreifens zum „Schandfleck von Strebersdorf“ erklärt hatte, folgte jetzt prompt die „amtliche“ Reaktion: Der Grünstreifen befinde sich im Privatbesitz, die Säuberung sei nicht Aufgabe des Wiener Magistrats, hieß es.

„Eine solche Ausrede lassen wir natürlich nicht gelten. Der Magistrat hat auch die Aufgabe, in solchen Fällen den Eigentümer der verdreckten Grundfläche zur Reinigung aufzufordern bzw. in Form einer Ersatzvornahme tätig zu werden“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. – Unser WIFF-Vorschlag für eine gütliche Lösung: Da der Grundbesitzer an der Vermüllung ja keine Schuld trägt und der direkt an den Gehweg angrenzende Grünstreifen optisch eindeutig der Gasse zugeordnet werden kann, könnte die MA 48 nicht nur die Reinigung des Gehweges, sondern auch gleich des Grünstreifes vornehmen. Der Kostenaufwand würde pro Jahr wohl kaum hundert Euro übersteigen…– Fotos: Franz Hödl.