Verkehrsinitiative Donaufeld: Sprecher kandidiert für die Grünen auf der Bezirksliste – SPÖ-Floridsdorf deswegen eindeutig „not amused“

Weil der Sprecher der „Verkehrsinitiative Donaufeld“ – Berger – bei der kommenden Wahl auf der grünen Bezirksliste aufscheinen wird, sieht sich die SPÖ-Floridsdorf endlich bestätigt. Man habe „immer schon“ den Verdacht gehabt, hinter der „Verkehrsinitiative Donaufeld“ stecke ein grünes Projekt. Dieser Verdacht habe sich nun bestätigt, zeigt man sich  beim roten Koalitionspartner wenig erfreut über diese – wie KO Herzog (SP) in einer Aussendung  anführt – „grüne Vorfeldorganisation“.

Für WIFF ist die Haltung der Floridsdorfer SPÖ-Fraktion – gelinde gesagt – erstaunlich, geht doch daraus wieder einmal eindeutig hervor, dass bei der SP-Floridsdorf stets die Partei- und nicht die Sachpolitik im Vordergrund steht: „Uns ist es völlig egal, ob die ‚Verkehrsinitiative Donaufeld‘ einen grünen Sprecher hat oder nicht. So lange seitens einer Initiative gute Arbeit für die Bürger geleistet wird, ist uns jede Farbe recht. Wie der künftige grüne Bezirksrat Berger allerdings mit der von ursprünglich rund 1.000 Wohnungen im Donaufeld auf nunmehr zwischen 6.000 und 8.000 Einheiten explodierenden Planung zurecht kommt, erscheint mehr als fraglich. Immerhin wurde das Vorhaben ja auch von der grünen „Rotkoalitionärin“ Vassilakou widerspruchslos abgenickt“, stellen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald fest. „Mit dem Ruf nach immer mehr Wohnungen, dafür aber nach immer weniger Autos könne WIFF und vermutlich eine deutliche Bevölkerungsmehrheit nichts anfangen. Weitere Großverbauungen im Bezirk ohne die erforderliche Infrastruktur kämen für WIFF nicht in Frage“, so die beiden Bezirkspolitiker.
heinzbergerb