Vermüllte Gemeindebauten: Bewohner steigen auf die Barrikaden.

„Die Müllinseln in unseren Gemeindebauten werden langsam aber sicher zum traurigen Spiegelbild der Stadt – wir fordern ‚Wiener Wohnen‘ und die verantwortliche Vizebürgermeisterin und Wohnen Stadträtin Gaal (SPÖ) eindringlich auf, es künftig nicht nur bei der Räumung der zum Teil völlig versauten Müllplätze zu belassen, sondern auch auf Prävention zu setzen!“, so WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald nach seinem jüngsten Lokalaugenschein in einem Donaufelder Gemeindebau.

Immer häufiger werden die WIFF-Bezirksräte von betroffenen Bürgern über derartige Zustände in städtischen Wohnhausanlagen informiert. Oftmals begnügen sich dort zumeist Neumieter nicht nur mit wilden Ablagerungen aller Art in den Müll-Inseln, „manche Zeitgenossen werfen ihre Abfälle sogar einfach vom Balkon“, so Turtenwald nach diesbezüglichen Beschwerden zuletzt aus der Anlage Mitterhofergasse.
 
„Diese rücksichtslosen Zeitgenossen müssen durch verstärkte Überwachung in den Anlagen ausgeforscht und zur Kassa gebeten werden. Auch eine Info-Hotline zur raschen Meldung solcher Vorfälle wäre zielführend. Immerhin kommen für die zusätzlichen Reinigungen der Mistplätze und Grünanlagen ja alle Mieter der jeweiligen Anlage via Betriebskosten auf“, so die Aufforderung Turtenwalds an Stadtpolitik und ‚Wiener Wohnen‘.