Verschwundenes Nachrangzeichen bei der Einmündung der Siegfriedgasse in die Leopoldauer Straße wurde umgehend ersetzt

Ein Lob dem Büro für Sofortmaßnahmen der Magistratsdirektion: Verschwundenes Nachrangzeichen bei der Einmündung der
Siegfriedgasse in die Leopoldauer Straße wurde umgehend ersetzt:

Es hat gekracht an der Einmündung der Siegfriedgasse in die Leopoldauer Straße – zum Glück nur Blechschaden. Aber Grund genug für zwei Anrainer, WIFF zu informieren, zumal die Ursache der Karambolage zweier PKW eine „verschwundenes“ Verkehrszeichen „Vorrang geben“, im Volksmund als Nachrangtafel bezeichnet, war. Immerhin hatten die aus der Siegfriedgasse in die Leopoldauer Straße einbiegenden Fahrzeuge ja seit eh und je Nachrang – bis die Tafel von einigen Wochen über Nacht verschwand.

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„Die Verkehrsteilnehmer in der Leopoldauer Straße wähnen sich schon aus Jahre langer Gewohnheit bevorrangt. Zumal ja auch alle anderen in die Leopoldauer Straße mündenden Gassen mit „Vorrang geben“-Tafeln ausgestattet sind. Die fehlende Tafel stellte daher eine eklatante Gefahr dar“, sagt WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald, der auch diese Strecke selbst oft mehrmals täglich befährt.

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So sieht es jetzt aus!

Unmittelbar nach dem Unfall am vergangenen Sonntag informierte daher WIFF das Büro für Sofortmaßnahmen bei der Magistratsdirektion des Wiener Rathauses und ersuchte zwecks Vermeidung weiterer Unfälle um rasche Intervention. Tatsächlich kam gestern, Dienstag, die telefonische Vollzugsmeldung aus dem Rathaus. Es wurde vorerst eine provisorische Tafel aufgestellt, am Donnerstag soll dann wieder ein fixes Verkehrszeichen installiert werden.
Auch das „Geheimnis“ um die verschwundene Nachrangtafel konnte gelüftet werden: Sie war offenbar von einem der Baufahrzeuge zerstört worden.

WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek: Es handelt sich zwar nur um eine einfache Verkehrstafel, allerdings mit einer wichtigen Funktion. Darum ist die rasche Aktivität des Büros für Sofortmaßnahmen nicht hoch genug einzuschätzen. So werden an dieser Gasseneinmündung möglicherweise noch weitere Unfälle vermieden“.