Vor Boccia-Turnier im Gemeindebau: Großreinemachen für die Politprominenz – WIFF: „Für Fehlleistungen Verantwortliche zum Schadenersatz anhalten!“

„Ein Jahr lang haben wir nur fallweise Arbeiter auf unseren Grünflächen gesehen. Jetzt, wo das alljährliche Boccia-Turnier bevorsteht, wird geputzt, gestutzt und geschnitten, um die zu erwartende rote Politprominenz zufrieden zu stellen!“, diese Feststellung eines Bewohners der Wohnhausanlage Siemensstraße 21–55 trifft den sprichwörtlichen „Nagel auf den Kopf“.

„Offenbar hat auch unsere WIFF-Kritik auf Homepage und facebook (wiff21.at) Früchte getragen“, freut sich WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, der kürzlich nach einem Lokalaugenschein mit Gerhard Doppler angesichts der zahlreichen vertrockneten Jungbäume heftige Kritik an Wiener Wohnen geübt hatte. Kurz vor dem heurigen Boccia-Turnier – in der Vergangenheit waren sogar Bürgermeister Ludwig und andere SPÖ-Größen mit dabei – wurden nun die dürren Bäume entfernt, sie sollen im Herbst durch Neupflanzungen ersetzt werden.
 
„Wir werden die nächste Betriebskostenabrechnung peinlich genau unter die Lupe nehmen. Denn es kann nicht angehen, dass am Ende die Mieter der Anlage via Betriebskosten für die Fehlleistungen von ‚Wiener Wohnen‘ zur Kasse gebeten werden. WIFF fordert daher Wohnen-Stadträtin Gaal (SPÖ) dringend auf, die Verantwortlichen für diese kostspieligen Fehlleistungen eruieren und zur Kasse bitten zu lassen!“, so Schimanek abschließend.