Vor dem Amtshaus Am Spitz: „Parkplatzraub“ auf Steuerzahlers Kosten…

Unverständnis und Ärger löst bei vielen Floridsdorferinnen und Floridsdorfern derzeit ein seltsames „Projekt“ direkt vor dem Amtshaus Am Spitz aus. Dort haben Aktivisten von „Agenda 21“, einem der unzähligen von der rot&grünen Rathauskoalition unterstützten und am Wiener Steuertropf hängenden Vereine, ein Holzkonstrukt samt eingetopften Grünpflanzen errichtet.

Und zwar just auf dem dortigen Parkstreifen, obwohl – wenn schon – wenige Meter daneben auf dem großen Plateau vor dem Amtshaus ausreichend Platz wäre. „Dadurch gehen in der dortigen Kurzparkzone für die Dauer der Aktion drei der gerade im Bezirkszentrum stark gefragten Parkplätze verloren.
 
Und Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) sieht dem Unsinn vor seiner Haustür tatenlos zu“, machen auch die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald ihrem Ärger Luft. Doch es kommt noch frecher: Hätten die Aktivisten ihr „Holzprojekt“ nicht auf dem Parkstreifen positioniert, wäre ihnen die Finanzförderung der Stadt Wien versagt geblieben. „Geld von der Stadt bzw. von uns Steuerzahlern gibt es nämlich nur, weil die Aufstellung auf öffentlichen Verkehrsflächen, in diesem Fall auf dem Parkstreifen vor dem Amtshaus, erfolgt ist und Parkplätze blockiert werden. Frei nach dem Agenda 21-Motto: BürgerInnen setzen mit der Agenda 21 nachhaltige Projekte in Wien um… –
 
Wir meinen: Wenn sich schon Bezirksvorsteher Papai in diesem Fall nur ‚unter dem Teppich‘ bewegt, wäre es jetzt für seinen Parteigenossen Bürgermeister Ludwig hoch an der Zeit, der Steuer zahlenden Bevölkerung eine Erklärung zu diesem Irrwitz abzugeben“, fordern die beiden WIFF-Bezirkspolitiker das Stadtoberhaupt zum Handeln auf.