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Während immer mehr Motorradraser unkontrolliert in den Tod fahren, müssen Polizisten an unsinnigen Plätzen als „Geldeintreiber“ fungieren – WIFF fordert ein Umdenken bei der Auswahl der Kontrollstellen!

Jahr für Jahr rasen unvernünftige Motorradfreaks mit ihren Maschinen in den Tod und verletzten oder töten dabei sogar unschuldige Verkehrsteilnehmer. So wie etwa vor wenigen Tagen auf der Exelbergstraße zwischen Dornbach und Klosterneuburg, wo ein Motorradfahrer direkt in die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Autos flog und vor den Augen der beiden Insassen zu Tode kam.

„Dennoch gibt es auf dieser Rennstrecke nur äußerst selten Polizeikontrollen. Und wenn, dann zumeist gegen zehn oder eilt Uhr vormittags. Die fast tägliche Raserei geht aber erst am späteren Nachmittag los. Und wenn man dann Beamte darauf anspricht, reden die nur von zu wenig Personal“, berichtet Ing. Fritz K., ein regelmäßiger Nutzer der Exelbergstraße, im Gespräch mit WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek aus Erfahrung.
 
„Hier muss einfach ein Umdenken an der Polizeispitze erfolgen. Es geht nicht an, dass wertvolle Polizeiressourcen mit Radarkontrollen an völlig unsinnigen Plätzen vergeudet werden. So etwa bei uns in Floridsdorf im völlig unbebauten Bereich der Seyringer Straße oder auf den vierbahnig ausgebauten Teilstücken der Siemensstraße oder der Katsushikastraße außerhalb der Wohngebiete. Dort die Einhaltung von ‚Tempo 50‘ zu kontrollieren, kommt wohl eindeutig einer ‚ von oben‘ angeordneten Abzocke gleich. Hingegen würde verstärkte Präsenz der Polizei etwa auf der Exelbergstraße Raser einbremsen und auch andere Verkehrsteilnehmer vor unverschuldeten Unfällen bewahren helfen. Eine zentral koordinierte Umverteilung der Kontrolleinsätze erscheint daher dringend erforderlich, denn Aufgabe der Polizei darf es nicht in erster Linie sein, Strafgelder einzutreiben. Oberstes Ziel der Exekutive muss stets die erfolgreiche Prävention sein“, so Schimanek an die Adresse der Wiener Polizeidirektion.