Wandertag einer Schulklasse auf den Bisamberg zeigt dringenden Nachholbedarf auf

„Herr Pädagoge“ – zurück zur Schulbank! Wandertag einer Schulklasse auf den Bisamberg zeigt dringenden Nachholbedarf auf.

25. Juni gegen 12 Uhr: Eine Langenzersdorferin ist mit ihren beiden Hunden (siehe Foto) auf dem Bisamberg im Bereich des verlängerten Rehgrabens unterwegs und schildert WIFF ihr dortiges Erlebnis:

„Zur gleichen Zeit kam eine Schulklasse mit ca. 13- bis 14jährigen Kindern auf dem Parallelweg daher. Die Kinder schrien und grölten lautstark und warfen mit Steinen um sich. Einer davon hätte beinahe meinen kleinen Hund getroffen. Daraufhin habe ich einen Lehrer – einen jungen Mann in weißem Hemd – höflich angesprochen und ihn gefragt, ob er den Kindern nicht beibringen könne, sich im Wald ruhig zu verhalten, zumal Brut- und Setzzeit sei und die Kinder auch keine Steine werfen sollten. Die Folge meiner wirklich höflichen Ansprache: Der Lehrer reagierte äußerst ungehalten, machte eine abfällige Handbewegung und meinte, ich solle mit einem Baum weiterreden. – Was bei den beobachtenden Kindern große Begeisterung und Schulterklopfen für den Lehrer auslöste. Jetzt frage ich mich: Was haben die Kindern in diesem Fall von dem Pädagogen gelernt? Dass man Steine wirft, das Wild im Wald aufschreckt und dass man fremde Menschen beleidigt! Wen wundert es dann angesichts solcher „pädagogischer Leistungen“, wenn Kinder – wie zuletzt aus den Medien zu erfahren – in grober Mißachtung von Natur und Tier einfach einen Igel zertreten…“

WIFF- Vorschlag an die Frau Stadtschulratspräsidentin: Vielleicht kann man anhand des Tages und der Zeit (25. Juni. ca. 12 Uhr mittags) die Schulklasse samt Lehrer eruieren und mit diesen Aussagen konfrontieren. WIFF ist gerne bereit, eine Gegenüberstellung zu organisieren. Am besten gleich vor der ganzen Klasse.

Hunde-Kampfer-Kopie