Was sagen Sie dazu, Herr Kurz, Herr Kogler, Herr Nehammer und Herr Anschober..?

Spätestens seit Anfang Juni fühlen sich immer mehr Bürger, die sich bisher brav an die von der Bundesregierung auferlegten Corona-Sicherheitsauflagen gehalten haben, richtiggehend „verarscht“. Auch jene, die wegen oft kleiner Verstöße zur Kasse gezwungen wurden. Sie alle bezweifeln angesichts der jüngsten Geschehnisse nicht nur die Sinnhaftigkeit so mancher von Kurz&Kogler&Co. angeordneten Maßnahmen, sondern kritisieren auch deren Untätigkeit, wenn es um Verstöße gröberen Ausmaßes geht.

„Etwa wenn dem Demonstrationsrecht ein höherer Stellenwert eingeräumt wird als dem Schutz menschlichen Lebens. Oder wenn voriges Wochenende am Entlastungsgerinne ‚dicht an dicht‘ Grillpartys der ’neu-österreichischen‘ Community abgefeiert wurden und vergangenen Freitag&Samstag an der Unteren Alten Donau tausende Menschen fast Körper an Körper Sonnen- und Badefreuden frönten“, wie die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald nach Bürgerbeschwerden an beiden Wochenenden vor Ort feststellen mussten (siehe Fotos).
 
„Solcher Zustände lassen die Warnungen von Kurz&Co. vor einer möglichen ‚zweiten Corona-Welle‘ mit Sicherheit ins Leere gehen. Und es erhebt sich u. a. wohl auch die Frage, warum angesichts solcher seitens der Regierung nicht geahndeter Massenansammlungen auf der anderen Seite – um nur ein Beispiel zu nennen – im Fußball-Land Österreich alle Spiele vor leeren Tribünen ausgetragen werden müssen“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.