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Wegen chaotischer Zustände bei Wiener Wohnen: Nach elf Jahren Hauptwohnsitz sollen zwei Frauen jetzt aus Floridsdorfer Gemeindewohnung ausziehen.

„Wir sind von Stadtrat Ludwigs Chaostruppe ‚Wiener Wohnen‘ ja seit Jahren einiges gewohnt, aber dieser Fall schlägt wieder einmal dem Fass den Boden aus!“, empört sich WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald über die Weigerung von „Wiener Wohnen“, der seit rund elf Jahren mit ihrem Neffen Werner R. und ihrer Freundin Karin P. im gemeinsamen Haushalt in einer Gemeindewohnung in Floridsdorf lebenden Susanne R. die Übernahme der Wohnung zu verweigern.

Beide Frauen sind seit rund elf Jahren (!) in dieser Wohnung als Hauptwohnsitzer behördlich gemeldet, ebenso der Neffe, auf dessen Namen der Mietvertrag lief, der aber kürzlich ausgezogen ist und die Wohnung den beiden Frauen überlassen hat. Aus diesem Grund hatte die Tante bei „Wiener Wohnen“ um Übernahme des auf ihren Neffen lautenden Mietvertrages ersucht.
 
„Wir sind aus allen Wolken gefallen, als wir jetzt einem Antwortschreiben von Wiener Wohnen entnehmen mussten, dass angeblich die Voraussetzungen für eine Übernahme der Hauptmietrechte an der Wohnung, in der meine Freundin und ich mittlerweile fast elf Jahre lang behördlich hauptgemeldet leben, nicht gegeben seien“, berichtet Susanne R. dem um Hilfe gebetenen WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald.
 
Für den Bezirkspolitiker eine „ebenso realitätsferne Entscheidung von Wiener Wohnen“ wie auch der Ratschlag, die Frau möge sich an die Wohnungskommission wenden. „Wenn zwei Personen nachweisbar elf Jahre lang in einer Gemeindewohnung als behördlichem Hauptwohnsitz leben, müsste doch eine Übernahme des Mietvertrages vom dritten Mitbewohner, der noch dazu mit der Vertragswerberin verwandt ist, problemlos über die Bühne gehen.
 
‚Wiener Wohnen‘ sollte wohl besser darauf achten, unter welch‘ sonderbaren Voraussetzungen seit Jahren Gemeindewohnungen auch an Nichtösterreicher vergeben werden!“, so Turtenwald an die Adresse des für „Wiener Wohnen“ verantwortlichen Wohnen-Stadtrates Ludwig.