Wegen Corona-Krise: Verschmutzte Gemeindebauten – WIFF fordert Abschlag bei den Betriebskosten.

Die Corona-Krise hat auch für die Haus- und Außenbetreuung von „Wiener Wohnen“ negative Auswirkungen mit sich gebracht. In vielen Gemeindebauten gab bzw. gibt es noch immer keine ordnungsgemäße Reinigung der Stiegenhäuser, Fenster und Aufzugskabinen.

Auch die Grünanlagen wurden/werden – wenn überhaupt – nur sporadisch betreut. „Und wenn nach Wochen endlich ein einziger Mitarbeiter ohne Maske, nur mit einer orangen Warnweste bestückt, mit einem einzigen Kübel Wasser und nur einem ‚Wischmop‘ eine ganze Stiege ‚bearbeitet‘ (Beispiel Pastorstraße 5/Anm.), kann von ordnungsgemäßer Reinigung wohl keine Rede sein. Türmatten und der angesammelte Schmutz darunter blieben gänzlich unberührt“, so Gemeindemieter aus der Großfeldsiedlung zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.
 
Nach WIFF-Recherchen in mehreren Bereichen der Großfeldsiedlung steht fest: „Wiener Wohnen“ belastet die Mieter zwar mit nicht unbeträchtlichen monatlichen Betriebskosten, bietet dafür allerdings mehrere Wochen lang fast keine Leistung.
 
Dazu die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald: „Bei allem Verständnis für die durch die Corona-Krise ausgelösten Probleme: Kassieren für Null-Leistung geht gar nicht. Wir fordern daher namens aller betroffenen Wiener Gemeindemieter (dort, wo noch Hausmeister aktiv sind, hat die Reinigung unseres Wissens nach wie vor funktioniert) ‚Wiener Wohnen‘ auf, bei den nächsten Betriebskostenabrechnungen eine Gutschrift in Höhe von zumindest einer Monatszahlung in Abzug zu bringen!“