Wegen „gefährlichem“ Mieter:  Die Angst geht um im Gemeindebau – Wiener Wohnen seit über einem Jahr auf „Tauchstation“

Ein psychisch kranker und aufgrund ihm zuzuordnender einschlägiger Utensilien (siehe Foto) offenbar drogenabhängiger Mieter in der Wohnhausanlage Brünner Straße 188 wird für die Mitbewohner auf der Stiege Tag für Tag zum Albtraum. „Immer wieder werden wir durch unartikulierte Schreie oder lautes, schussähnliches Geknalle aus der Wohnung des Mannes erschreckt, aus der Wohnung dringt übler Gestank und das Vorzimmer ist voll von Zigarettenstummeln. Da der Mann auch schwere Medikamente zusammen mit Alkohol zu sich nimmt, fürchten wir, dass er einmal mit einer brennenden Zigarette einschläft und in unserem Haus ein Brand entsteht“, so eine Mitbewohnerin der Stiege, die auch von regelmäßigen Polizeieinsätzen berichtet, zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

Seit August 2015 versuchen Bewohner der Stiege Wiener Wohnen mittels Anrufen, eingeschriebenen Briefen und auch mit einer Unterschriftenliste der Stiegenbewohner zum Handeln zu bewegen. „Bisher“ – so die Betroffenen – „leider vergeblich. Außer Vertröstungen gibt es leider nichts“. – WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek richtet daher an Wiener Wohnen-Chef Stadtrat Ludwig die dringende Aufforderung, hier für Ordnung zu sorgen. „Oder wollen Sie sich – falls etwas passiert – mitschuldig machen, Herr Stadtrat?“, so der Bezirkspolitiker. – Letzte Meldung:  Nach einem von WIFF initiierten Bericht der Kronenzeitung hat Wiener Wohnen nunmehr die Kündigung des Mieters angekündigt. Dazu Schimanek: „Mit einer Kündigung bzw. dem Hinauswurf des nicht nur giftabhängigen, sondern auch psychisch kranken Mannes darf es nicht getan sein. Hier ist ein Platz in einer entsprechend betreuten Wohneinheit dringend erforderlich!

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