„Weihnachtswunder“ im Floridsdorfer Gemeindebau!

Seit August mussten die Bewohner der Stiege 6 im Floridsdorfer Problemgemeindebau Ödenburger Straße („einer der vielen…“/O-Ton WIFF-Parteiobmann und Bezirksrat Hans Jörg Schimanek) wegen eines Kanalbruches bei jedem Besuch im Keller durch bis zu fünf Zentimeter hoch stehendes fäkalverseuchtes Wasser zu und von ihren Kellerabteilen waten.

„Alle Versuche, ‚Wiener Wohnen‘ von der Dringlichkeit einer Reparatur zu überzeugen, sind bis vor wenigen Tagen fehl geschlagen. Man begnügte sich lediglich mit dem mehrfachen Abpumpen der stinkenden Brühe und ignorierte die Feststellungen der vorerst beauftragten Fa. Rohrmax, es handle sich um ein eindeutiges Rohrgebrechen und kein Regenwasser. Erst nach einer Intervention von WIFF kam umgehend Bewegung in die Sache. Binnen Stunden bequemte sich ‚Wiener Wohnen‘ zu einer ‚außerordentlichen‘ Akutaktion und ein Bautrupp der Fa. Mörtinger, der eigens den bereit begonnenen Weihnachtsurlaub unterbrochen hatte, behob den Sachschaden und damit auch den bis in das Stiegenhaus aufgestiegenen Fäkalgeruch binnen genau sieben Stunden!“, freuen sich Hausbewohner Leopold Krecek und die übrigen Leidensgenossen auf der Stiege 6.
 
„Warum die Mieter auf solch eine dringende Reparatur fast fünf Monate warten mussten, verstehe, wer will. Es ist zwar allgemein bekannt, welch’ unfassbare Zustände bei ‚Wiener Wohnen‘, einst unter der politischen ‚Obhut‘ des nunmehrigen Bürgermeisters Ludwig und nunmehr im Bereich von Vizebgm. Gaal (beide SPÖ) angesiedelt, nach wie vor herrschen. Aber die ‚kleinen Werkmeister‘ sollte man doch wenigstens arbeiten lassen!“ übt WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald (siehe Foto) trotz des letztendlichen „Weihnachtswunders“ Kritik am „System Wiener Wohnen“.