Weil Magistrat untätig ist: „Toter“ Baum eine Gefahr für Schulkinder und andere Passanten

Weil Magistrat untätig ist: „Toter“ Baum eine Gefahr für Schulkinder und andere Passanten. WIFF fordert Magistrat zum Handeln auf: Müssen erst Kinder zu Schaden kommen, ehe der abgestorbene Baum gefällt wird?

„Was muss zuerst passieren. ehe die Verantwortlichen beim Magistrat den seit langem abgestorbenen Baum endlich entfernen?“ ärgern sich die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald über die Menschen gefährdende Untätigkeit im Wiener Rathaus:  „Es muss doch nicht notwendig sein, die Herrschaften immer mittels Antrags  in der Bezirksvertretung mit der Nase auf für jedermann offensichtliche Missstände zu stoßen. Außerdem geht dabei ja viel Zeit verloren!“

Tatsächlich reckt der „tote“ Baum in Strebersdorf, Ecke Gmündstraße / Beer Hofmann-Gasse, seine abgestorbenen Äste nicht erst seit gestern gegen Himmel. Nicht auszudenken, welche Folgen etwa bei Sturm abbrechende dickere Äste bzw. ein komplettes Umstürzen des Baumriesen für Passanten haben können. Überdies wird dieser Bereich tagtäglich auch von zahlreichen Schulkindern frequentiert…– WIFF fordert daher die sofortige Entfernung des Baumes samt einer Neupflanzung!

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Hans Jörg Schimanek erinnert in diesem Zusammenhang auf den schweren Unfall im Gastgarten des Gasthauses Birner an der Alten Donau. Dort wurden vor drei Jahren zwei junger Männer und ein Mädchen beim Verlassen des Gastgartens von einem herabstürzenden dicken Ast einer Pappel zu Boden geworfen. Einer der Männer wurde so schwer verletzt, dass er Monate in Krankenhaus und Gehab-Stationen verbringen mußte und heute schwer behindert und damit arbeitsunfähig ist. „Hier ist man offensichtlich bei der verpflichtenden jährlichen Begutachtung der Baumriesen im Gastgarten (im Besitz der Stadt Wien und verpachtet an den Gasthausbetreiber) durch Sachverständige zu nachlässig gewesen“, so Schimanek.
Derzeit läuft das Gerichtsverfahren gegen die Stadt Wien nach wie vor…